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Rückenwind für Wirbelwind

In der Hoffnung, über eine breit ausgerichtete Vortragsreihe neue Frauen gewinnen zu können, veranstaltet Wirbelwind 2008 eine Reihe von Vorträgen:

  • Vorträge mit Frau Abt von der Gerichtshilfe,
  • Frau Liszt von der Kripo,
  • Frau Lindenbach als Rechtsanwältin und Vertreterin des Weißen Ringes,
  • Frau Kiefl vom Jugendamt und
  • Wirbelwind mit Informationen und Fakten zum sexuellen Missbrauch, Traumaarbeit und Beratung am Telefon.

 

Diese Taktik geht auf.

Die neuen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bringen eine frische Brise mit, und in den nächsten drei Jahren segelt Wirbelwind mit Aufwind.

  • Wirbelwind ordnet, strukturiert, mistet aus
  • sortiert und vervollständigt Bücher und Medien zum Ausleihen
  • überarbeitet die Homepage, den Wegweiser und die Therapeut*innenliste
  • erarbeitet ein Konzept einer Art Selbsthilfegruppe für Mädchen. Im Workshop-Charakter sollen die Mädchen die Möglichkeit haben, mit Unterstützung sich mit sich und ihrer Geschichte, ihrem Erlebten, auseinanderzusetzen. Mit kreativen Mitteln wie Tonfeld, Kunst, Poesie oder Bewegung. Verbal oder nonverbal. Flyer werden entworfen und flächendeckend verteilt. In einer Dreiergruppe und in Einzelarbeit startet Wirbelwind das Angebot.
  • Einzelne Frauen von Wirbelwind nehmen an einer Fortbildungsreihe zur Zeug*innen- und Prozessbegleitung teil und werden somit Ansprechpartner*innen für Frau Abt von der Gerichtshilfe Tü/RT.
  • Wirbelwind ist stellvertretendes stimmberechtigtes Mitglied im Jugendhilfeausschuss und anerkannter Träger außerschulischer Bildung geworden.
  • Aufgrund großer Nachfrage installiert Wirbelwind eine zweite Selbsthilfegruppe für betroffene Frauen.

 

Gestärkt durch die vielen Kontakte und Gespräche mit Fachleuten und nicht zuletzt auch durch die große Öffentlichkeit, die aufgrund der vielen Berichte der ehemaligen von Missbrauch betroffenen Odenwaldschüler entstand, wagt Wirbelwind sich noch einmal vor.