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„KINDERSCHUTZ BRAUCHT GEMEINSAME VERANTWORTUNG“

Bei dem Zwischenstopp der Unabhängigen Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) in Reutlingen ging es genau darum: Wie können lokale Bündnisse aufgebaut werden und langfristig bestehen, um den Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend zu verbessern.

Auch Prof. Dr. Julia Gebrande, die Vorsitzende der Unabhängigen Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs, Jana Schwarz vom Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit und Vertreter*innen der Landeskoordinierung spezialisierter Fachberatung bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend (LKSF) hörten gespannt zu, als regional angepasste Ansätze zu Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend vorgestellt wurden.

Präsentiert haben die „Starken Bündnissen gegen sexualisierte Gewalt“: Diese wurden2024/2025 in vier Landkreise in Baden-Württemberg im Tandem zwischen Landkreisverwaltung und Fachberatungsstellen aufgebaut.

 

Die Bündnispartner waren:

Landratsamt Ostalbkreis im Tandem mit Kontaktstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

Landratsamt Rastatt im Tandem mit Feuervogel Rastatt e.V.

Landratsamt Reutlingen im Tandem mit Wirbelwind e.V.

Landratsamt Sigmaringen im Tandem mit Lichtblick, Caritasverband Sigmaringen

Der Landkreis Böblingen und thamar waren mit ihrem seit 2013 bestehenden Aktionsbündnis „Kein Raum für Missbrauch im Landkreis Böblingen“ ebenfalls mit dabei und zeigten, wie Bündnisse langfristig etabliert werden können.

Rundum eine gelungene Veranstaltung und eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Danke an alle fürs Dabeisein und Mitwirken.

Die Starken Bündnisse wurden mit Landesmitteln im Rahmen des „Masterplans Kinderschutz“ (Sozialministerium Baden-Württemberg) gefördert, Projektträger war die LKSF Baden-Württemberg e. V., Kooperationspartner waren der Landkreistag Baden-Württemberg und das Landesjugendamt (KVJS).